Anja Van Engeland

Sopran

Anja Van Engeland studierte am “Lemmensinstituut Leuven” (B), bildete sich weiter am “Conservatorium Antwerpen” (B) und vervollständigte ihre Ausbildung anschliessend bei “International Opera Academy”. Sie absolvierte unter anderem Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Mary Brennan, Robert Alderson, Suzanne Eken und Gemma Visser.

Nach einem erfolgreichem Auftritt beim Belvedère-Wettbewerb in Wien wurden ihr ein besonderes Opern-Coaching und verschiedene Rollen angeboten.

Nach ihrem Studium am “Opera Studio Vlaanderen” wurde sie für die Rollen als Sophie Scholl (Die Weisse Rose), Leïla (Der Perlenfischer), Elvira (I Puritani) Erste Dame und Erster Knabe (Der Zauberflöte), Mimi (Boheme), Elvire (La Muette de Portici), Aennchen (Freischütz), Ophelia (Hamlet) engagiert.

Im “Opéra Royal de Wallonie” sang sie Micaela (2009) an der Seite von José Cura (Carmen).

In 2011 hat Sie ihr Debut gegeben an “der Niederländischen Oper” als Magd 4 in Elektra von R. Strauss.

Anja Van Engeland

In 2014 sang Sie die Rolle der Tosca bei 2 konzertante Vorstellungen in die Niederlande.

Sie sang im “Opera Zuid” in der Spielzeit 2008/2009 Alicia Ford (Falstaff) und Marguerite (Faust). In 2004 sang sie dort schon die Königin der Nacht (Zauberflöte).

Anja Van Engeland war zu hören im “De Vlaamse Opera” als Nicolette (Die Liebe zu den drei Orangen), Laura (Louisa Miller), Ygraine (Barbe-bleu) Berta (Il barbiere di Siviglia) Königin der nacht (Zauberflöteproduktion für Jugentliche), Zweite Geige (Prova d`orchestra) und in juni 2006 feierte sie ihr Rollendebut als Freia (Rheingold). Weiter sang sie dort Gerhilde (2007)( Walküre) und Female Chorus (2008) (The Rape of Lucretia).

Sie arbeitete mit Dirigenten wie : Ivan Törzs, Michel Tilkin, Francois Xavier Roth, Eric Lederhandler, Peter Robinson, Friedrich Pleyer, Patrick Fournillier, Per Otto Johanson, Ivan Anguelov, Balazs Kocsar, Elgar Howarth, Eivind Aadland, Ed Spanjaard, Eric Delson, Massimo Donadello und Marc Albrecht.

Sie wurde von Stephen Lawless, Guy Joosten, Emilio Sagi, Ivo Van Hove, Nicola Glück, Andrea Schwalbach, Frank Van Laecke, Wim Trumpert, Yann Dacosta und Carlos Wagner inszeniert.

Als Konzertsängerin ist Anja Van Engeland ein gern gesehener Gast. Zusammen mit dem “Symfonieorkest van Vlaanderen” ulv David Angus interpretierte sie die Nursery Songs von Piet Swerts. Im Rahmen des Mozart-Jahres sang sie unter anderem Mozart´s Messe in c-moll im “Paleis voor schone kunsten” in Brüssel. Dort sang sie auch die Sea-Symphony (2011)(R.V. Williams), Requiem Verdi (2011) und Carmina Burana (2012).

Sie hatte Auftritte mit dem “Nationaal Orkest van België” ulv Theodor Guschlbauer. Weiter arbeitete sie mit “Filharmonisch Orkest” (Antwerpen) und mit “Vlaams Radio Orkest”. Mit “Brussels Philharmonic” (ulv Hervé Niquet) sang sie in l `Enfant prodigue und Le Gladiateur (Debussy). Mit “Het Belgisch Nationaal Orkest” (ulv Kwame Ryan) sang sie die 9te von Beethoven. Sie arbeitete mit dem “Symfonieorkest van Vlaanderen” (ulv Michel Tilkin) an ein Rossini programm.

Mit dem “Filharmonisch orkest von Luxemburg” zeignete sie Der Geiger von Echternach von Lou Koster auf CD auf.

Seit 2015 ist sie ein Teil von Liederduo “TastiVoce”, zusammen mit Pianist Toon Spaepen.